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Elektrotechnik – Anlagen- und Betriebstechnik

Ihr Leitfaden für die betriebliche Ausbildung


Erfahren Sie, wie Sie die Ausbildungsordung in die betriebliche Praxis übertragen können. Lassen Sie sich von den Erfolgsrezepten anderer Ausbildungsbetriebe inspirieren und profitieren Sie von den zahlreichen Beispielen sowie Tipps aus der Praxis.

Best Practice-Beispiele aus dem Ausbildungsleitfaden

Mehr Best Practice-Beispiele sowie Ausbildungstipps und Ausbildungsunterlagen finden Sie direkt im Ausbildungsleitfaden.

Wettbewerb zur Arbeitssicherheit

Wettbwerbe motivieren Lehrlinge sich selbständig mit Ausbildungsinhalten auseinander zu setzen und ihr Bestes zu geben: Die Lehrlinge der Lehrwerkstatt St. Pölten erstellten Hinweistafeln zur Arbeitssicherheit für den österreichtweit laufenden Wettbewerb Safety@Work der ÖBB. Auf den Hinweistafeln sind Fotos von Lehrlingen mit der vorgeschriebenen Arbeitskleidung samt Zusatzausrüstung für Arbeiten wie z. B. das E-Schweißen zu sehen.

Lehrlingsprojekt: Motor-Tester vom Prototyp bis zur Serienreife entwickeln

Bei einem Lehrlingsprojekt wird einer Gruppe von Lehrlingen eine Arbeitsaufgabe übertragen. Die Lehrlinge müssen diese Aufgabe im Team bewältigen – im Best Practice von HILTI ging es um die Entwicklung eines TE800 Motor-Testers für die Repair-Center. Unterstützt wurden die Lehrlinge von Experten und von Lehrlingen der Konstruktions- und der Metalltechnik.

Planung und Umsetzung eines echten Auftrags

Dieses Best Practice beschreibt zwei große Projekte bei denen die Lehrlinge gefordert waren, sich aktiv einzubringen: Die ÖBB-Lehrwerkstätte Wien Penzing wurde beim Bau einer Abstellhalle für Schienenfahrzeuge mit der Planung und Ausführung sämtlicher Elektroinstallationen beauftragt. Bei den Wiener Netzen bekamen die Lehrlinge des 2. Lehrjahres die Aufgabe, Zählergestelle zur Überprüfung der neuen Smart-Meter-Zähler zu entwickeln und zu fertigen.

„Unsere Lehrlinge sind bei Neuanlagen nicht nur bei der Installation dabei, sondern helfen auch bei der Inbetriebnahme tatkräftig mit. So lernen sie den Produktionsablauf besser zu verstehen. Die Messdaten, wie die Stromaufnahme von einem Motor im Testbetrieb, dokumentieren sie im Stromlaufplan. Das hat den Vorteil, dass sie im Fehlerfall einen Anhaltspunkt haben und so den Fehler schneller analysieren können.“


Karl Postl, Wopfinger Stein & Kalkwerke Schmid & Co KG